Fluchender Fernsehkoch beschäftigt Parlament

Australien

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Fluchender Fernsehkoch beschäftigt Parlament

Mit einer Flut unflätiger Flüche während seiner Sendungen hat der bekannte Fernsehkoch Gordon Ramsay in Australiens Parlament für Empörung gesorgt. Allein in einer 40-minütigen Folge seiner Kochshow "Kitchen Nightmares" ("Küchenalpträume") habe Ramsay 80 Mal - also zwei Mal pro Minute - "das F-Wort" benutzt, erklärte Senator Cory Bernardi am Donnerstag unter Anspielung auf einen im angelsächsischen Sprachraum sehr geläufigen Fluch. "Und ich meine nicht das Wort Fondue", fügte der Politiker der Liberalen Partei hinzu. Er gehört einem Senatsausschuss an, der sich mit unanständiger Sprache im Fernsehen befasst.

Ausschussvorsitzende Anne McEwen wies darauf hin, Stellungnahmen von Bürgern zu der Senatsuntersuchung hätten gezeigt, dass sich die Fernsehzuschauer nicht allein über Ramsays ungehobelte Sprache aufregten. Auch die Art, wie der Brite seine Beleidigungen anbringe, stoße auf Ablehnung. So habe der Fernsehkoch mit seinen Angestellten "auf missbräuchliche und aggressive Weise" gesprochen. Der Senatsausschuss sprach sich für technische Kinderschutz-Systeme bei allen australischen Digitalsendern aus. Die Leitlinien für den Gebrauch von Flüchen im Fernsehen müssten klarer formuliert werden und ohnehin müsse die Regierung das staatliche Regulierungssystem überdenken, hieß es weiter.

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