Flüchtlingshelfer im Tschad

Nahe Darfur

© Bundesheer

Flüchtlingshelfer im Tschad "brutal getötet"

Ein französischer Mitarbeiter einer Hilfsorganisation im Tschad ist im Osten des Landes getötet worden. Der Franzose sei "brutal ermordet worden", teilte der französische Außenminister Bernard Kouchner am Donnerstag mit. Der Mann hat bei der Unterstützung und Versorgung von Flüchtlingen in Farchana im Osten des Tschad mitgearbeitet.

Tot nahe Krisengebiet Darfur
"Es ist ein abscheulicher Akt der Barbarei", sagte Kouchner, Mitbegründer der Organisation Ärzte ohne Grenzen. "Ich verlange von den tschadischen Behörden die vollständige Aufklärung." Kouchner sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Der Osten des Tschad grenzt an die sudanesische Krisenregion Darfur. Dort befinden sich hunderttausende Menschen auf der Flucht.

Österreicher bleiben bis Jahresende
Die Bundesregierung hat erst am Mittwoch die Verlängerung des österreichischen Tschad-Einsatzes bis Ende des Jahres beschlossen. An die 160 Bundesheer-Soldaten bleiben damit zumindest bis Ende 2008 in dem zentralafrikanischen Land. Ihre Aufgabe ist der Schutz von Flüchtlingen und Hilfsorganisationen.

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