Flughafen-Manager in China zum Tode verurteilt

Millionen veruntreut

Flughafen-Manager in China zum Tode verurteilt

Der frühere Vorstandschef der chinesischen Flughafengesellschaft Capital Airports Holding (CAH), der 30 Flughäfen in neun Provinzen gehören, ist wegen Korruption und Unterschlagung zum Tode verurteilt worden. Ein Gericht in Jinan (Provinz Shandong) befand den 59-jährigen Li Peiying für schuldig, 26 Millionen Yuan (2,9 Millionen Euro) an Bestechungsgeldern angenommen und 82 Millionen Yuan (9,3 Millionen Euro) für private Zwecke unterschlagen zu haben, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch berichtete.

Die Höhe der Strafe begründete das Gericht mit den hohen Beträgen und dem großen wirtschaftlichen Schaden für das Staatsunternehmen. Während seiner achtjährigen Amtszeit soll Li Peiying seine Position missbraucht haben, um anderen Garantien für Bankkredite zu geben. Die Capital Airports Holding, die 2002 aus einem Zusammenschluss der Flughafenbetreiber in Peking und Tianjin sowie drei anderen Unternehmen hervorgegangen war, untersteht der chinesischen Luftfahrtbehörde CAAC und hat mehr als 38.000 Beschäftigte.

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