Flugüberwachung schuld am Absturz von Amsterdam?

Bruchlandung

Flugüberwachung schuld am Absturz von Amsterdam?

Über ein mögliches Fehlverhalten der Flugüberwachung am Amsterdamer Flughafen berichtete die Zeitung "Yeni Dafak". Nur zwei Minuten vor der verunglückten Maschine der Turkish Airlines sei eine Boeing 757 auf der Polderbann-Piste gelandet. Wegen der schweren Turbulenzen, die von einem landenden Flugzeug dieser Größe ausgelöst werden könnten, sei ein Sicherheitsabstand von vier Minuten vorgeschrieben.

Besatzung soll keinen Fehler gemacht haben
Die türkische Presse reagierte mit Genugtuung auf Einschätzung von Experten aus den Niederlanden, wonach die Besatzung der verunglückten Turkish-Airlines-Maschine keine Schuld an dem Absturz trug. Die türkischen Piloten hätten "keinen Fehler gemacht", berichtete die Zeitung "Cumhuriyet". Bei dem Absturz am Mittwoch vergangener Woche waren neun Menschen ums Leben gekommen und mehr als 80 Passagiere verletzt worden.

Turkish Airlines zahlt Entschädigung
Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airways hat eine Entschädigung der Opfer des Flugzeugabsturzes von Amsterdam angekündigt. Die Angehörigen der Todesopfer sowie auch die Überlebenden des Unglücks in der vergangenen Woche sollten entschädigt werden, kündigte die Fluggesellschaft am Dienstag an.

50.000 Euro für Angehörige von Todesopfern
Die Familien der Todesopfer sollen laut Turkish Airways mit je 50.000 Euro entschädigt werden. Den Verletzten sollten zwischen 5.000 und 10.000 Euro angeboten werden. Die übrigen Passagiere würden je 5.000 Euro enthalten, denn selbst wer unverletzt geblieben sei, hätte nach dem Absturz mit psychischen Belastungen zu kämpfen, sagte Unternehmenssprecher Ali Genc.

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