Nordsee

Frachter treibt auf Gasplattform zu

Wegen der drohenden Kollision ist die Plattform nach Angaben der Küstenwache am Donnerstag weitgehend evakuiert worden. Nur noch dringend benötigte Mitarbeiter seien auf der Plattform verblieben. Hubschrauber seien in Bereitschaft, um auch die restlichen Arbeiter in Sicherheit zu bringen. Die Förderung auf der Plattform sei aus Sicherheitsgründen eingestellt worden, sagte eine Sprecherin des Unternehmens.

Rettungsarbeiten durch Sturm behindert
Das 3000-Tonnen-Schiff "Vindo" habe einen Maschinenschaden und treibe in der stürmischen See genau auf die Plattform zu, teilten Rettungskräfte mit. Sie suchten nach einer Möglichkeit, das Schiff mit Hilfe eines Frachters vom Kollisionskurs abzubringen. Dies werde aber durch Sturm und bis zu sechs Meter hohe Wellen erschwert.

Dramatische Situation an Bord
Daneben versuchte die Besatzung des Frachters, die Maschine wieder in Gang zu kriegen. Mit Hilfe des Ankers gelang es ihnen nach Angaben der Küstenwache, die Driftgeschwindigkeit etwas zu reduzieren und so etwas Zeit bis zum drohenden Aufprall auf die Plattform zu gewinnen.

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