Fünf Tote bei mehreren Schießereien in den USA

"Bloody Wednesday"

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Fünf Tote bei mehreren Schießereien in den USA

Bei mehreren Schießereien in den USA sind am Mittwoch fünf Menschen gestorben und sieben Personen verletzt worden. In der US-Metropole Los Angeles gab es acht Verletzte. Zwei Männer eröffneten nach Polizeiangaben am Mittwochnachmittag im Süden der Millionenstadt das Feuer auf eine Gruppe von Menschen, die an einer Bushaltestelle warteten. Anschließend seien die Angreifer geflüchtet, sagte ein Polizeisprecher. Drei Mädchen im Alter von zehn, elf und zwölf Jahren schweben in Lebensgefahr. Das sagte eine Sprecherin der Feuerwehr. Auch eine 49-Jährige sei in kritischem Zustand. Insgesamt acht Personen wurden am Mittwoch nach Polizeiangaben verletzt. Zunächst war von sechs Verletzten die Rede gewesen.

Fünf Tote in Tennessee
Im US-Staat Tennessee starben bei einer Schießerei am Mittwoch fünf Menschen. Die Polizei teilte mit, der Vorfall habe sich in einer Wohnanlage in der Kleinstadt Bristol ereignet, offenbar sei ein Streit der Auslöser gewesen. Der 26-jährige habe bei dem Streit zur Waffe gegriffen und auf vier Personen geschossen. Drei seien sofort tot gewesen, der vierte sei später in einem Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen.

Der Mann sei dann aus den zehnstöckigen Wohnhaus mit 118 Appartements gegangen und mit seinem Auto weggefahren. Kurz vor der Staatsgrenze zu Virginia habe er einen Unfall gehabt. Polizeibeamte hätten den 26-Jährigen nahe seinem Fahrzeug mit einer offensichtlich sich selbst zugefügten Schusswunde tot aufgefunden. Über die Opfer waren keine Details bekannt. Ein Polizeisprecher sagte, mit dem Wohnkomplex habe es bisher kaum Probleme gegeben. Die meisten Bewohner seien alt oder behindert.

Schüsse aus fahrendem Auto in Arkansas
Die Polizei von Little Rock im Bundesstaat Arkansas erklärte, dort sei ein Student der örtlichen Universität am Mittwoch aus einem fahrenden Auto heraus beschossen und verletzt worden. Offenbar wurden die Schüsse aus einem fahrenden Auto heraus abgegeben, wie die Verwaltung der Universität in Little Rock mitteilte.

Der verletzte junge Mann habe zwar noch laufen können, sei aber später ins Krankenhaus gebracht worden, fügte eine Sprecherin hinzu, die nichts zur Schwere der Verletzungen sagen konnte. Der Vorfall habe sich gegen 14.00 Uhr (Ortszeit) ereignet, als der Student in Richtung Parkplatz unterwegs gewesen sei. Augenzeugen hätten die beiden mutmaßlichen Schützen davonfahren sehen. Das Universitätsgelände wurde kurzzeitig gesperrt. Das Motiv der Tat war zunächst unklar.

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