Griechische Polizei jagt Bienen-Killer

Tiere stören Touris

Griechische Polizei jagt Bienen-Killer

Auf der Insel Thassos soll es den besten Honig im Mittelmeerraum geben - sagen die Griechen. Viele Hoteliers aber sehen Bienen als Feinde, weil immer wieder ihre Gäste gestochen werden. Jetzt haben Unbekannte mehrere Bienenschwärme vergiftet.

Polizei ratlos
Die Polizei steht vor einem Rätsel. "Wir haben unsere besten Leute eingesetzt, um die Täter zu finden", sagte am Montag ein Polizeioffizier. Der Präsident der Genossenschaft der Honigproduzenten der Insel, Kostas Panagiotopoulos, nannte die Tat im griechischen Rundfunk brutal und umweltfeindlich.

Streit dauert an
Hoteliers und Honigproduzenten streiten sich seit Jahrzehnten. Vor drei Jahren hatten die Hoteliers sogar eine einstweilige Verfügung beantragt. Die Bienenzüchter sollten keine Bienenkörbe in der Nähe der touristischen Anlagen mehr anbringen dürfen. Sie hätten ein Gesetz von 1934 verletzt, nach dem Bienenkörbe nicht näher als 30 Meter von einem Haus angebracht werden dürfen. Das Problem schien sich seitdem zu legen. Die meisten Imker entfernten die Körbe aus der Nähe der Hotels.

Hoteliers bestreiten Tat
Die Hoteliers der Insel betonten, sie hätten nichts mit den Vergiftungen zu tun. "Kein vernünftiger Mensch würde so etwas tun", sagte der Präsident des Hotelier-Verbandes der Insel, Dimitris Papadimitriou, im Radio. Die Bienen werden nach Ansicht von Experten von den Blumen und der Feuchtigkeit angezogen, die es rund um die Schwimmbäder der Hotels gibt. Da sei nichts zu machen.

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