Großbritannien zieht 1.000 Soldaten aus dem Irak ab

Bagdad

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Großbritannien zieht 1.000 Soldaten aus dem Irak ab

Der britische Premierminister Gordon Brown hat am Dienstag erstmals die irakische Hauptstadt Bagdad besucht, um über die Rahmenbedingungen einer Truppenreduzierung in der südlichen Provinz Basra zu beraten. Während seines Aufenthalts will Brown Politiker der verschiedenen Bevölkerungs- und Religionsgruppen treffen.

Großbritannien zieht bis zum Jahresende rund 1000 seiner rund 5500 Soldaten aus dem Irak ab. Letztlich würden dadurch 1000 Soldaten entlastet, "und hoffentlich sind sie bis Weihnachten wieder zu Hause", sagte der britische Premierminister Gordon Brown am Dienstag bei seinem ersten Besuch in Bagdad. Innerhalb der nächsten zwei Monate solle die Kontrolle über die irakische Provinz Basra, in der die Briten eingesetzt sind, vollständig vom Irak übernommen werden, erklärte Brown nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA.

Gespräche mit Iraks Premier
Zu den Gesprächspartnern gehörten der schiitische Ministerpräsident Nuri al-Maliki, mit dem er direkt nach seiner Ankunft zusammentraf, der sunnitische Vize-Präsident Tarek al-Hashemi und der kurdische Vize-Regierungschef Barham Zalih (Salih).

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