Heroinsüchtiger Elefant bringt Entzug hinter sich

Zurück bei Herde

Heroinsüchtiger Elefant bringt Entzug hinter sich

In China hat ein heroinsüchtiger Elefant erfolgreich eine Entzugstherapie absolviert und soll nun wieder ausgewildert werden. Die Zeitung "China Daily" berichtete am Donnerstag, der "große Bruder" sei mit Hilfe der Ersatzdroge Methadon und intensiver Betreuung in einem Wildpark von seiner Sucht befreit worden. Zur Therapie hätten auch regelmäßige Bäder und Massagen gehört. In Kürze solle das Tier wieder seiner Herde zugeführt werden.

Schmuggler hatten den Elefantenbullen dem Bericht zufolge 2005 im chinesisch-birmanischen Grenzgebiet gefangen. Um den "großen Bruder" und seine Herde für ihre Zwecke benutzen zu können, gaben sie dem Leittier regelmäßig mit Drogen versetzte Bananen und machten es dadurch drogenabhängig, so dass es die übrigen Elefanten nach dem Willen der Schmuggler führte. Bei dem Versuch, die Herde zu verkaufen, wurde die Bande kürzlich nach einem Hinweis an die Wildhüter verhaftet. Der "große Bruder" allerdings bekam dadurch akute Entzugserscheinungen und stellte deshalb eine Gefahr für Menschen dar, wie die Zeitung weiter berichtete.

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