Engel mit den Eis-Augen

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Hier fliegt Knox in die Freiheit

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Die vom Vorwurf des Mordes freigesprochene US-Studentin Amanda Knox hat am Dienstag Italien verlassen. Die Amerikanerin, die am Montagabend nach vierjähriger Haft die Strafanstalt von Perugia verlassen hatte, stieg in eine Maschine der Fluggesellschaft British Airways nach London ein. Von dort aus sollen Knox und ihre Familie in ihre Heimatstadt Seattle weiterreisen.

Diashow Amanda Knox' Familie verlässt Rom

Hier fliegt Amanda in die Freiheit

Lachend zeigt sich Knox auf der Rolltreppe.

Hier fliegt Amanda in die Freiheit

Sie genießt sichtlich erfreut ihr neues Leben.

Hier fliegt Amanda in die Freiheit

Von Rom hob sie Richtung USA ab.

Hier fliegt Amanda in die Freiheit

Einen Zwischenstopp legte die Maschine in London ein.

Hier fliegt Amanda in die Freiheit

Nach vier Jahren Gefängnis ist der "Eis-Engel" frei.

Hier fliegt Amanda in die Freiheit

Am späten Montagabend entschied das Gericht in Perugia, die Mordverdächtige zu enthaften.

Hier fliegt Amanda in die Freiheit

Auch ihr Ex-Freund kam frei. Er fuhr zu Verwandten nach Süd-Italien.

Hier fliegt Amanda in die Freiheit

Knox flog nach Seattle.

Familie Knox am Leonardo da Vinci-Flughafen in Rom

Amanda Knox' Vater, Curt Knox (l.) mit Familie.

Familie Knox am Leonardo da Vinci-Flughafen in Rom

Amanda Knox' Vater, Curt Knox (l.) mit Familie.

Familie Knox am Leonardo da Vinci-Flughafen in Rom

Amanda Knox' Mutter, Edda Mellas.

Familie Knox am Leonardo da Vinci-Flughafen in Rom

Amanda Knox' Mutter, Edda Mellas.

Familie Knox am Leonardo da Vinci-Flughafen in Rom

Amanda Knox' Vater, Curt Knox (m. hinten) mit Familie.

Familie Knox am Leonardo da Vinci-Flughafen in Rom

Amanda Knox' Vater, Curt Knox (m. hinten) mit Familie.

Familie Knox am Leonardo da Vinci-Flughafen in Rom

Amanda Knox' Mutter, Edda Mellas.

Familie Knox am Leonardo da Vinci-Flughafen in Rom

Amanda Knox' Vater, Curt Knox (m. hinten) mit Familie.

Familie Knox am Leonardo da Vinci-Flughafen in Rom

Amanda Knox' Mutter, Edda Mellas (l.).

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Die 24-Jährige wartete in einer VIP-Lounge des römischen Flughafens auf die Abfahrt und mied die wartenden Journalisten. Die junge Frau wirkte erschöpft. Indes wollen die Staatsanwälte das Urteil nicht hinnehmen.

Eis-Engel spricht Helfern ihren Dank aus
In einem Brief an Corrado Maria Daclon, Generalsekretär einer amerikanisch-italienischen Stiftung, die sich in dem jahrelangen juristischen Tauziehen für Knox eingesetzt hatte, dankte die US-Amerikanerin den Italienern, die sie in diesen Jahren unterstützt haben. Jetzt wolle sie nur noch in ihre Heimat zurückkehren, jedoch in Zukunft wieder nach Italien reisen.

Berufung
Die Staatsanwälte Giuliano Mignini und Manuela Comodi wollen die Freisprüche nicht hinnehmen und vor das oberste Gericht in Rom als dritte und letzte Instanz ziehen, berichtete die dpa. "Ich habe noch nie einen solchen Mediendruck erlebt, so kann man nicht vorankommen", erklärte Mignini. "Das Urteil von Montagabend ist falsch und widersprüchlich. Also muss das Kassationsgericht entscheiden, wer Recht hat", verwies er auf die hohe Haftstrafe für beide in erster Instanz. Diese war vor allem von US-Medien mit erheblicher Kritik an Italiens Justiz bedacht worden.

Von Mord freigesprochen

Die US-Amerikanerin wurde am Montagabend von einem Berufungsgericht in Perugia vom Mordvorwurf freigesprochen und verließ kurz vor Mitternacht das Gefängnis. In erster Instanz war die 24-Jährige noch wegen Mordes und sexueller Nötigung an ihrer britischen Mitbewohnerin Meredith Kercher zu 26 Jahren Haft verurteilt worden. Das Berufungsgericht sprach auch Knox' Ex-Freund Raffaele Sollecito frei, der in erster Instanz zu 25 Jahren Haft verurteilt worden war.

Verurteilt wegen Verleumdung

Wegen Verleumdung des kongolesischen Barmannes Patrick Lumumba, den Knox kurz nach ihrer Festnahme des Mordes beschuldigt hatte, wurde die US-Amerikanerin zu drei Jahren Haft verurteilt. Das Gericht bestätigte somit das erstinstanzliche Urteil. Die Haftstrafe von drei Jahren hatte Knox aber bereits abgesessen. Beide Angeklagten hatten ihre Unschuld betont. Kercher war Anfang November 2007 mit durchgeschnittener Kehle und Dutzenden Messerstichen übersät in dem Haus in Perugia gefunden worden, das die britische Austauschstudentin mit Knox bewohnte. Das Gericht hatte es in erster Instanz als erwiesen angesehen, dass Knox und Sollecito die Britin unter Einfluss von Drogen und Alkohol getötet hatten, während ein ebenfalls berauschter Bekannter, der Ivorer Rudy Guede, die Arme des Opfers festgehalten hatte.

16 Jahre Haft für Guede
Guede sitzt wegen des Mordes an Meredith in Haft. In einem verkürzten Verfahren war er zu 30 Jahren Haft verurteilt worden, die später auf 16 Jahre reduziert wurden. Ihm wurde eine Mitschuld am Mord angelastet. Nach dem Freispruch von Knox und Sollecito könnten die Rechtsanwälte jetzt eine Neuaufrollung von Guedes Prozess beantragen.

Familie des Opfers geschockt
Die Familie von Meredith Kercher will jetzt Einspruch gegen die Freilassung von Knox und Sollecito einreichen. "Wir respektieren das Urteil der Richter in Perugia, begreifen aber nicht, wie es möglich ist, dass das erstinstanzliche Urteil auf diese Weise geändert worden ist", sagte der Bruder des Opfers, Lyle Kercher, bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Perugia.

   "Der Freispruch wirft neue Fragen auf. Wir wissen, dass sich (der zu 16 Jahren Haft verurteilte Ivorer Rudy) Guede nicht allein am Tatort befand. Wenn Amanda und Raffaele nicht bei ihm waren, muss man herausfinden, wer beim Mord dabei war", so Lyle Kercher. "Wir wollen nicht, dass Unschuldige im Gefängnis sitzen. Wir wollen aber, dass die Wahrheit ans Licht kommt", sagte Merediths Schwester Stephanie. Die Familie Kercher werde weder Knox, noch Sollecito treffen, solange nicht die Hintergründe des Mordes in Perugia geklärt seien. "Das Traurigste für uns ist, zu wissen, dass der Mörder Merediths noch frei ist", so Stephanie Kercher.
 

Seite 2: So lief die Wende im spektakulären Prozess

 

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