Italienerin für Hochzeit aus Koma geweckt

Letzter Wunsch

Italienerin für Hochzeit aus Koma geweckt

Um ihr ihren letzten Wunsch einer Hochzeit mit ihrem Lebensgefährten erfüllen zu können, ist eine todkranke Italienerin vorübergehend aus dem medikamentösen Koma geweckt worden. Die an unheilbarer Hepatitis leidende Giovanna hatte ihren Ärzten und ihrer Familie im Juli ihren letzten Wunsch anvertraut, wie die Zeitung "La Repubblica" am Mittwoch berichtete.

Anschließend wurde die rund 50-Jährige in ein künstliches Koma versetzt, um ihr Leiden zu ersparen. Nach Überwinden bürokratischer Hürden fand die standesamtliche Trauung am Sonntag auf der Intensivstation des Krankenhauses von Padua statt. Alle Hochzeitsgäste - vom Sohn des Brautpaares über zwei Trauzeugen und den Standesbeamten - mussten Mundschutz und sterile Kleidung tragen.

Die Ärzte unterbrachen dem Bericht zufolge den Zufluss an Medikamenten, die Giovanna zuvor im künstlichen Koma gehalten hatten. Trotz ihrer "Müdigkeit und Schmerzen" habe die Patientin es geschafft, ihrem Bräutigam Enzo das Jawort zu geben. Unmittelbar danach wurde sie wieder in den Tiefschlaf versetzt. "Sie wird jetzt nicht wieder aufwachen, aber ihr bewusstes Leben ist mit einem Moment der Freude zu Ende gegangen, eines Glücks, das kein grausames Übel ihr mehr nehmen kann", sagte einer der behandelnden Ärzte der "Repubblica". Die Patientin habe nur noch wenige Wochen zu leben. Bräutigam Enzo sagte dem Blatt, Giovannas letzter Wunsch sei erfüllt worden. "Das ist ein Traum, eine Erfahrung, die nur uns beiden gehört."

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