Italiens

Im Naturschutzpark

© AP

Italiens "Bruno" vergiftet

Drei Bären und zwei Wölfe sind in einem Naturschutzpark in der mittelitalienischen Region Abruzzen vergiftet worden. Zu den Opfern zählt auch der Bär "Bernardo", ein Symbol für den Einsatz von Umweltaktivisten zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Braunbären. Bernardo war wegen seiner Streifzüge bekannt, bei denen er öfters Hühner getötet hatte.

italien_baer

Kopfgeld ausgesetzt
Die Umweltschützer befürchten, dass die Bären und Wölfe Opfer einiger Jäger geworden seien. Tierschützer versprachen ein Kopfgeld von 20.000 Euro für Informationen über die Personen, die die Bären vergiftet haben.

"Der Braunbär ist derzeit das wichtigste Tier in Italien und in Europa. Seine Anwesenheit im Nationalpark der Abruzzen ist ein Grund des Stolzes für die ganze Region", betonte ein WWF-Sprecher. In Italien leben rund 90 Braunbären, 50 im Nationalpark der Abruzzen, 20 im Trentino und weitere 20 im Raum von Tarvis an der Grenze zu Österreich.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 8

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen