Japaner von sieben Spitälern abgewiesen

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Japaner von sieben Spitälern abgewiesen

Erneut ist in Japan ein Mensch gestorben, nachdem mehrere Krankenhäuser ihn wegen Überlastung abgewiesen hatten. Der 65-Jährige starb nach einem Herzinfarkt, nachdem sieben Kliniken seine Behandlung verweigerten.

Als Grund hätten die Krankenhäuser angegeben, sie hätten nicht genügend Ärzte oder seien bereits vollauf mit der Behandlung anderer Patienten beschäftigt. Erst nach eineinhalb Stunden fand sich schließlich eine Klinik zur Aufnahme des Mannes bereit, er starb jedoch kurze Zeit später.

Erst im Februar war ein Radfahrer seinen Verletzungen erlegen, nachdem 14 Kliniken ihn abgewiesen hatten. Im Oktober vergangenen Jahres starb eine 36-jährige Schwangere, die sie von sieben Krankenhäusern in Tokio abgewiesen wurde. Daraufhin ging ein Sturm der Entrüstung durch das Land, der Ruf nach Reformen wurde laut.

In Japan wollen immer weniger junge Leute Arzt werden. Der Job ist schlechter bezahlt als in anderen Industrieländern, zudem sind die Arbeitszeiten in den Kliniken extrem lang.

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