Karl-Marx-Brief erzielt 52.000 Euro bei Auktion

Deutschland

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Karl-Marx-Brief erzielt 52.000 Euro bei Auktion

Ein weitgehend unbekannter Brief von Karl Marx über den Tod von Ferdinand Lassalle (1825-1864), dem Mitbegründer der deutschen Sozialdemokratie, ist am Mittwoch in Berlin für 52.000 Euro versteigert worden. Der Schätzpreis lag zunächst bei 30.000 Euro. Das teilte das Berliner Autographen-Auktionshaus Stargardt mit. Nach seinen Angaben ging der Brief an einen deutschen Privatsammler. Der Brief soll auch in Deutschland bleiben. Das Auktionshaus spricht von dem "bedeutendsten Marx-Brief, der bisher durch unsere Hände gegangen ist". Am 14. März war der 125. Todestag von Karl Marx.

Das vierseitige Schreiben vom 16. Oktober 1864 ist an Sophie Gräfin von Hatzfeld gerichtet, die Gefährtin von Ferdinand Lassalle, der am 31. August in Genf an den Folgen eines Duells gestorben war. Marx schreibt über den unerwarteten Tod des Mitbegründers der sozialdemokratischen Bewegung in Deutschland, ferner über das, "was wegen dieses für einen Führer der Arbeiterbewegung eher untypischen Todesfalles nun publizistisch zu geschehen habe, sowie ausführlich über die allgemeine Lage der Arbeiterbewegung", wie das Auktionshaus betonte.

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