Ketsana wütet jetzt in Kambodscha

Schon 10 Tote

Ketsana wütet jetzt in Kambodscha

Tropensturm "Ketsana" ist auf seinem Zerstörungszug in Südostasien in Kambodscha eingetroffen. Dort kamen nach ersten Angaben zehn Menschen ums Leben. Nördlich der Hauptstadt Phnom Penh seien 30 Häuser zerstört worden. In Siem Reap, der Touristenhochburg für Besucher, die die Tempel von Angkor Wat besuchen, ging heftiger Regen nieder. Schäden und Opfer wurden von dort nicht gemeldet.

"Ketsana" war zuvor mit Taifunstärke über Zentralvietnam gezogen. Auch dort starben mindestens 38 Menschen. 6.000 Häuser wurden zerstört und 115 Fischerboote sanken vor der Küste. Zehn Menschen wurden am Mittwoch noch vermisst. Im Hochland lösten die heftigen Regenfälle Erdrutsche aus.

Am Samstag hatte "Ketsana" auf den Philippinen die schwersten Überschwemmungen seit 40 Jahren ausgelöst. Dort starben wahrscheinlich mehr als 246 Menschen. Zwei Millionen Menschen brauchten Hilfe. Retter verteilten am Mittwoch auch in den entlegenen Regionen des Katastrophengebiets Nahrungsmittel und Medikamente.

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