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Kinderpornos: Kinderschänder vorbestraft

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Kinderpornos: Kinderschänder vorbestraft

Der mutmaßliche Kinderschänder, der sich am Donnerstag unter dem Druck einer öffentlichen Fahndung den deutschen Behörden stellte, ist nach einem Zeitungsbericht bereits einschlägig vorbestraft. Der 37-Jährige aus Mayen in der Eifel sei bereits seit 2006 wegen des Besitzes von Kinderpornos vorbestraft, berichtete die "Bild"-Zeitung (Samstagsausgabe). Nach Recherchen der Zeitung wurde er damals zu neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Wie die Zeitung weiter berichtet, waren 2005 erste Vorwürfe gegen den 37-Jährigen aufgetaucht, weil er damals Zwillinge missbraucht haben soll. Die damals Siebenjährigen hätten sich einem Gleichaltrigen anvertraut, dessen Eltern die Polizei informierten. Gegenüber den Behörden machten die Zwillinge keine Angaben, die ahnungslosen Eltern hätten den mutmaßlichen Täter in Schutz genommen. Nachdem auch ein Gutachter nicht klären konnte, ob die Aussagen glaubwürdig waren, wurde das Verfahren dem Bericht zufolge eingestellt.

"Schwerste" sexuelle Missbrauchshandlungen
Der mutmaßliche Kinderschänder hatte sich nach einem Fahndungsaufruf im Fernsehen der Polizei in Sonthofen in Bayern gestellt. Die Ermittler gehen davon aus, dass er auf 42 Videos bei "schwersten" sexuellen Missbrauchshandlungen an neun Jungen im Alter zwischen fünf und sieben Jahren zu sehen ist. Der Mann hatte nach eigenen Angaben als Übungsleiter eines Sportvereins Jungen im Alter von vier bis zwölf Jahren im Geräteturnen unterrichtet, möglicherweise fand er seine Opfer in diesen Gruppen.

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