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Ein Land geht unter

Ein Land geht unter

Komplettes Regen-Chaos in Italien

Sintflutartige Niederschläge haben Rom am Donnerstag in der Früh lahmgelegt. Nach stundenlangen Gewittern kam es zu erheblichen Verkehrsproblemen. Einige U-Bahn-Stationen wurden wegen Überschwemmungen geschlossen. Gehsteige standen teilweise mehrere Zentimeter hoch unter Wasser. Die Behörden ordneten die Schließung der Schulen an.

Heftige Niederschläge belasteten auch die Region Friaul Julisch Venetien, wo Flüsse über die Ufer getreten sind. Mehrere Straßen waren durch Überschwemmungen und Erdrutsche blockiert, berichteten italienische Medien.

Notlandung nach Blitzschlag:
Nach einem Blitzschlag musste eine in Ancona gestartete Maschine der Alitalia am Mittwochabend auf dem Flughafen Rom Fiumicino notlanden. Die 51 Passagiere der ATR 42 konnten unversehrt aussteigen. Am Mittwochnachmittag wurden die Flugverbindungen der Fluggesellschaft Darwin Airline zwischen Rom und Bozen ausgesetzt. Circa 100 Passagiere, die in Bozen in Richtung Rom abfliegen wollten, wurden per Bus nach Verona gebracht und flogen von dort in die italienische Hauptstadt.

Diashow Rekord-Regen in Italien

Monte Moro

Carrara, Toskana

Varazze, Ligurien

Überschwemmungen auch in Piran, Slowenien

Straßen stehen unter Wasser in Lunigisna

Forni di Sopra/Udine

Genua am 4. November, 21:00 Uhr

Lignano, Mittwoch, 12:00 Uhr

Muggia bei Triest am Dienstag

Lignano vor dem großen Regen

Dorf Tirol/Südtirol

Desenzano/Gardasee

Hafen von Grado

Torbole/Gardasee

Oberbozen/Südtirol

Lignano am Dienstag noch ohne Regen

Sirmione/Gardasee

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Chaos in Genua:
In der ligurischen Hafenstadt Genua, die im Oktober von heftigen Unwettern heimgesucht worden war, machte vor allem heftiger Wind den Menschen zu schaffen. Andernorts regnete es teils heftig und es galten höchste Warnstufen der Behörden. Auch in der Lagunenstadt Venedig im Nordosten des Landes stieg das Wasser deutlich an. Für die nächste Zeit wurde weiterer Niederschlag erwartet.

Bei den letzten schweren Unwettern Mitte Oktober waren in Italien mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Die Schäden gingen in die Millionen. Das Land wird immer wieder von heftigen Unwettern heimgesucht. Kleine Flüsse verwandeln sich dabei in relativ kurzer Zeit in reißende Ströme und werden oft zur tödlichen Falle.

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