Kopfgeld für tote Ratten in Indien

Nager-Plage

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Kopfgeld für tote Ratten in Indien

Aus Angst vor einer Rattenplage und einer anschließenden Hungersnot hat die Regierung des nordostindischen Bundesstaats Mizoram Belohnungen für das Töten der Nager ausgesetzt. Die Nachrichtenagentur IANS berichtete am Montag unter Berufung auf die Behörden, Dorfbewohnern würden pro Ratte zwei Rupien (rund vier Cent) gezahlt.

Schwänze als Beweis
Als Beweis müssten die Schwänze der getöteten Tiere vorgelegt werden. "Es gibt frühe Warnungen einer drohenden Katastrophe", sagte Mizorams Ministerpräsident Pu Zoramthanga nach Angaben von IANS.

Die Fruchtbarkeit und die Zahl der Ratten nimmt nach Angaben von Agrarexperten zu, wenn der in weiten Teilen Mizorams angebaute Bambus blüht. Das geschieht nur alle 48 Jahre und könnte nun in dem Bundesstaat wieder anstehen. Zuletzt war es in Mizoram nach der Bambusblüte 1958/1959 zu einer Rattenplage und einer Hungersnot gekommen, der mindestens 100 Menschen zum Opfer fielen.

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