Korrupte Gefängniswärter feierten wilde Sexorgien

Skandal

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Korrupte Gefängniswärter feierten wilde Sexorgien

James McDonough wurde Strafvollzugsbeauftragter im US-Staat Florida. Was er in seiner knapp zweijährigen Amtszeit entdeckte, entwickelte sich zu einem handfesten Skandal. In so manchem Gefängnis herrschte Perversion und Amtsmissbrauch vor.

Orgien und Steroide
Die Führungskräfte waren angeblich die meiste Zeit über betrunken - halbwegs nüchtern waren sie nur, wenn sie wilde Orgien feierten. Laut McDonough herrschten Mafia-Zustände. Der Leiter des Gefängnisses von Tallahassee war ein Softball-Fanatiker. Deswegen mussten die Wachleute Steroide in die Strafanstalt schmuggeln und den Insassen verkaufen, um ihre Leistung zu steigern. War das Softball-Team erfolgreich, gab es zur Belohnung Orgien.

Die wilden Sex-Partys fanden auf einer Ranch auf dem Gefängnis-Gelände statt. In der Ranch gab es eine Bar mir reichlich Schnaps auf Kosten der Steuerzahler, einen Billardtisch und einen Whirlpool.

Insassen mussten Toilettenwasser trinken
Aber die Verfehlungen der Gefängniswärter gingen noch weiter. Beamte sollen einige Insassen nicht nur geschlagen haben, sondern sie auch gezwungen haben, Toilettenwasser zu trinken.

McDonoughs Vorgänger, James Crosby, wurde inzwischen zu einer Haftstrafe verurteilt. Bisher konnten 1,2 Millionen Dollar Bestechungsgeld gefunden werden. Es handelte sich um Zahlungen von Familienangehörigen von Insassen, damit diese bevorzugt behandelt oder in andere Gefängnisse verlegt wurden.

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