Krätze im Elyséepalast

Gar nicht fein

© EPA

Krätze im Elyséepalast

Im pompösen französischen Präsidentenpalast ist offenbar nicht alles so fein, wie es auf den ersten Blick scheint: Drei Unteroffiziere der Republikanischen Garde hätten sich die Krätze zugezogen, eine hoch ansteckende Hautkrankheit, die normalerweise bei mangelnder Hygiene entsteht, teilte die französische Gendarmerie am Mittwoch mit.

Der Gardearzt habe die Fälle im Sommer festgestellt, daraufhin seien die Zimmer der Garde renoviert worden. In einem anonymen Brief, der der Nachrichtenagentur AFP vorlag, klagten Gardisten aber immer noch über völlig heruntergekommene Unterkünfte in dem rund 300 Jahre alten Bau. "Der Putz fällt von den Wänden, die Gardisten haben Sessel aus dem Müll gezogen, die keine Sitzfläche mehr haben", hieß es.

"Tag für Tag müssen wir unseren Auftrag mit lächerlichen Mitteln und völlig veraltetem Material bestreiten", schrieben die Gardisten, die zur Gendarmerie gehören und für den Schutz des Elyséepalasts zuständig sind. Das Büro von Staatschef Nicolas Sarkozy wies die Angaben zurück und erklärte, die Republikanische Garde sei "zufriedenstellend untergebracht".

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