Kündigung wegen Käsescheibe rechtswidrig

McDonald's-Schlappe

© EPA

Kündigung wegen Käsescheibe rechtswidrig

Die Kündigung einer niederländischen McDonald's-Mitarbeiterin wegen einer Scheibe Käse ist rechtswidrig gewesen. "Die Kündigung war zu hart", urteilte am Dienstag das zuständige Gericht in Leeuwarden im Norden des Landes. "Es war ja nur eine Scheibe Käse." Die McDonald's-Mitarbeiterin hatte in der Pause einer Kollegin eine zusätzliche Scheibe Käse auf den Hamburger gelegt. Die Kollegin bekam also einen Cheeseburger, statt den von ihr bezahlten einfachen Hamburger.

Mit ihrer Gefälligkeit verstieß die Mitarbeiterin nach Ansicht von McDonald's gegen die Unternehmensrichtlinien, denen zufolge Geschenke oder Gratisproben an Familienmitglieder, Freunde und Kollegen verboten sind. Die Filiale kündigte der Frau - und wurde nun vom Gericht in die Schranken gewiesen. Laut Urteilsspruch muss McDonald's der gefeuerten Mitarbeiterin den Lohn für die fünf eigentlich noch verbleibenden Monate ihres Vertrages auszahlen. Zusätzlich zu diesen 4.265,47 Euro muss das Unternehmen die Prozesskosten tragen.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 8

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen