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Tabak, Alkohol

Mehr "legale" als "illegale" Tote

Zugleich sind die sogenannten legalen Suchtgifte auch deutlich häufiger für schwere Erkrankungen verantwortlich. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden anlässlich des Internationalen Tages gegen Drogenmissbrauch am 26. Juni mit. Ganz ähnlich ist die Situation in Österreich

Demnach starben im Jahr 2006 in Deutschland 57.900 Menschen aufgrund alkoholbedingter Krankheiten sowie an bösartigen Tumoren, die mit dem Rauchen in Verbindung gebracht werden können. Die Zahl der an den Folgen illegaler Drogen wie Heroin, Kokain, Opium und Cannabis gestorbenen Personen lag den Angaben zufolge im selben Zeitraum bei 1.466.

Alkohol und Tabak als "wahre" Drogen
Zugleich seien insgesamt 534.622 Menschen wegen Alkohol, Tabak und infolge des Missbrauchs pharmazeutischer und chemischer Produkte behandelt worden. Illegale Drogen seien in 38.164 Fällen für einen Krankenhausaufenthalt verantwortlich gewesen, erklärten die deutschen Statistiker.

Ganz ähnlich ist die Situation in Österreich. Im Jahr 2006 wurden 43,7 Prozent (bzw. 32.489 Personen) der Sterbefälle durch Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems verursacht. Hier nimmt man an, dass ein Drittel davon - mit rund 14.000 Toten - durch das Rauchen bedingt sind. Im Jahr 2005 starben in Österreich rund 1.600 Menschen an chronischen Lebererkrankungen - ein Gutteil davon durch Alkohol bedingt. Hingegen gab es im Jahr 2006 in Österreich 197 Drogentote - durch illegale Suchtgifte.

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