Mindestens 33 Tote nach Taifun

China

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Mindestens 33 Tote nach Taifun

Durch den schlimmsten Taifun des Jahres in China sind bis Dienstag mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen. Der Wirbelsturm fegte über die ostchinesische Küste und die Provinzen Fujian, Jiangxi, Zhejiang und Hunan hinweg. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua waren zuletzt in Hunan 1,5 Millionen Menschen von dem Wirbelsturm betroffen.

Rund 270.000 Menschen seien bei Evakuierungen in Sicherheit gebracht worden. 60.000 Hektar Erntefläche seien zerstört. Zuvor hatte der Taifun schwere Verwüstungen in den Provinzen Zhejiang und Fujian angerichtet.

Zwei Menschen wurden in der Präfektur Minhou in der Provinz Fujian (Fukien) durch einen von "Sepat" ausgelösten Erdrutsch getötet, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Ein weiterer Mensch gilt als vermisst. In der Stadt Wenzhou in der Nachbarprovinz Zhejiang (Tschekiang) starben neun Menschen bei einem Tornado, der sich nach Expertenmeinung womöglich unter dem Einfluss des Taifuns gebildet hatte. 62 Menschen wurden verletzt, acht von ihnen schwer.

In der Präfektur Minqing nahe Fuzhou, der Provinzhauptstadt von Fujian, stürzte durch die starken Regenfälle ein Bahnhofsgebäude ein.

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156 Häuser eingestürzt
Ein Tornado in Verbindung mit dem Taifun ließ in der Präfektur Cangnan in der Provinz Zheijiang 156 Häuser einstürzen, mehr als 60 Menschen wurden verletzt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag meldete. Meteorologen vermuten, dass sich der Tornado unter dem Einfluss von "Sepat" gebildet hat.

540.000 Menschen flüchteten
In Fujian wurden 540.000 Menschen aus den gefährdeten Gebieten in Sicherheit gebracht. Allein in Zhejiang mussten mehr als 27.000 Schiffe in ihre Häfen zurückkehren. Den Berichten nach bewegt sich "Sepat" weiter nach Nordwesten und sollte am Sonntagnachmittag die Provinz Jiangxi erreichen. Am Samstag hatte der Taifun auf der Insel Taiwan gewütet.

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