Vietnam

© EPA

"Mirinae" fordert mindestens 23 Tote

Der Tropensturm "Mirinae" hat in Vietnam mindestens 23 Menschen das Leben gekostet. Viele Bewohner mussten sich vor den Überschwemmungen auf die Dächer ihrer Häuser retten. Besonders betroffen war die Provinz Phu Yen, wo es mindestens 15 Tote gab, wie ein Sprecher des Katastrophenschutzes am Dienstag mitteilte. Viele Dörfer seien von der Außenwelt abgeschnitten. Vermutlich werde die Zahl der Opfer noch weiter steigen.

Der Nachbarprovinz Binh Dinh bescherte "Mirinae" am Montag das folgenschwerste Hochwasser seit vier Jahrzehnten. Fünf Menschen kamen hier ums Leben, sie ertranken oder wurden von umstürzenden Bäumen erschlagen. Drei Tote wurden aus der Provinz Khanh Hoa gemeldet. Die vietnamesischen Streitkräfte schickten Hubschrauber in die betroffenen Regionen, um die Menschen aus der Luft zu versorgen.

Am Wochenende war der Sturm über die Philippinen hinweggezogen, mindestens 20 Menschen kamen dort ums Leben. Sowohl Vietnam als auch die Philippinen leiden noch immer unter den Folgen von Taifun "Ketsana", der Manila die schwersten Überschwemmungen seit 40 Jahren bescherte und in Vietnam 160 Menschen das Leben kostete. Auf den Philippinen kamen in den insgesamt drei Stürmen mehr als 900 Menschen ums Leben.

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