Missbildungen durch giftige Baustelle

Gemeinde muss zahlen

Missbildungen durch giftige Baustelle

Als das stillgelegte Stahlwerk im mittelenglischen Corby abgerissen wurde, kamen über zehn Jahre lang immer wieder Kinder mit verkrüppelten Fingern oder Füßen zur Welt. Nun können die Familien auf Entschädigungszahlungen hoffen. Ein Gericht in London gab am Mittwoch 18 Klägern Recht, die ihre Missbildungen darauf zurückführten, dass ihre Mütter in der Schwangerschaft Giftstoffe von der Baustelle eingeatmet hatten. Die Richter befanden die Gemeinde für schuldig, fahrlässig bei der Aufsicht der Bauarbeiten gewesen zu sein.

Missbildungen
Die Betroffenen sind heute zwischen neun und 22 Jahre alt. Manchen von ihnen fehlen Finger, andere haben missgebildete Finger oder Füße. Ihre Mütter waren mit ihnen schwanger, als das Stahlwerk zwischen 1985 und 1999 abgerissen und viel giftiger Müll von dem riesigen Gelände weggeschafft worden war. Die Gemeinde hatte einen Zusammenhang zwischen den Bauarbeiten und den Geburtsschäden stets bestritten.

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