Mitarbeiter wegen Atommüll-Skandal festgenommen

Kongo

 

Mitarbeiter wegen Atommüll-Skandal festgenommen

Er werde verdächtigt, die Entsorgung des radioaktiven Materials angeordnet zu haben, erklärte Umweltminister Didace Pembe am Freitag. Die Ermittlungen dauerten an. Der Müll gehört Pembe zufolge einem chinesischen Unternehmen, das die Abladung im Fluss Likasi aber nicht selbst beantragt hat.

Kein Trink- und Badewasser
Anrainer seien über den Rundfunk aufgefordert worden, das Wasser des Likasi nicht als Trink- oder Badewasser zu nutzen. Das radioaktive Material wurde nach Behördenangaben am Montag in dem Fluss entdeckt, unweit von Shinkolobwe, wo das Uran abgebaut wurde, das von den USA für die Ende des Zweiten Weltkriegs auf Japan abgeworfenen Atombomben verwendet wurde. Der wichtigste Schacht in Shinkolobwe wurde in den 1960er Jahren geschlossen, allerdings wird in der Region weiterhin Uran gefunden, und trotz einer offiziellen Anweisung arbeiten noch immer tausende Bergleute dort.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 8

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen