Mögliche UFO-Sichtung in Großbritannien

Mysteriös

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Mögliche UFO-Sichtung in Großbritannien

Ein abgerissener Windradflügel und Berichte über seltsame Lichterscheinungen bei einem Windpark im englischen Lincolnshire haben eine neue UFO-Debatte im Großbritannien entfacht. Wie der Windparkbetreiber Ecotricity am Donnerstag mitteilte, ist die Ursache für die Zerstörung des Windrades noch unklar. Irgendwann zwischen Samstagabend und Sonntag früh müsse sich der Zwischenfall ereignet haben.

Man kann nichts ausschließen
Fest steht, dass einer der drei mehr als 20 Meter langen Flügen abgerissen und ein zweiter beschädigt ist. Die anderen Windräder seien intakt, sagte eine Sprecherin von Ecotricity. Der Vorfall sei schon einmalig. Die britische Sicherheitsbehörde HSE schloss eine Kollision mit einem fliegenden Objekt aus, setzte ihre Ermittlungen aber noch fort. Ecotricity erklärte, man könne gar nichts ausschließen.

Lichterscheinungen und fliegende Objekte
In der britischen Presse kommen Anrainer und Augenzeugen zu Wort, die seltsame Lichterscheinungen am Windpark beobachtet haben wollen. Eine Frau berichtete von einem fliegenden Objekt, dass sich in Richtung Windpark bewegt habe. Andere wollen einen Lichtfleck mit Ausläufern wie Tentakel gesehen haben. Einheimische hätten daher von einem "Oktopus-UFO" gesprochen, berichtete der "Telegraph". "War es ein Vogel, ein Flugzeug oder gar eine fliegende Kuh", fragte der Guardian auf seiner Internetseite.

Fall wird untersucht
Der Hersteller der Windrades, die deutsche Firma Enercon, erklärte, der Fall werde noch untersucht. Die Flügel an Enercons E-48-Windrad werden aus Glasfaserverbindungen hergestellt und sollen sogar einen Blitzeinschlag überstehen. Das Unternehmen ist einer der weltgrößten Hersteller dieser Stromerzeuger.

Von kaputten Windradflügeln sind auch andere Firmen nicht verschont geblieben. So habe der indische Hersteller Suzlon Energy Flügel aus den USA zurückrufen müssen, weil einige gerissen oder gebrochen waren, sagte ein Branchenkenner.

Verteidigungsministerium hat kein Interesse
Das Verteidigungsministerium wollte den Vorfall nicht näher untersuchen. "Solange es keine Beweise für eine mögliche Bedrohung gibt, untersuchen wir nicht jede Sichtung", sagte ein Sprecher.

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