Mysteriöses Schatzschiff nun geortet

10 Tonnen Gold

 

Mysteriöses Schatzschiff nun geortet

Ein im Jänner dieses Jahres unter mysteriösen Umständen im Südatlantik mit mehr als neun Tonnen Gold und Silber an Bord gesunkenes Schiff ist vor der argentinischen Patagonienküste geortet worden. Ob sich die Fracht im Wert von 16,4 Millionen US-Dollar (11,8 Millionen Euro) noch in dem Wrack befand, war am Freitag argentinischen Medienberichten zufolge unklar. Die Bergung musste wegen stürmischer See zunächst unterbrochen werden, soll aber in den kommenden Tagen erneut in Angriff genommen werden.

Ein erster Versuch, das Schiff zu bergen, war bereits im April gescheitert. Der Eigentümer des Goldes, das Minenunternehmen Cerro Vanguardia, nannte damals als Grund zu hohe Kosten. Dieses Mal wurde die "Polar Mist" durch ein von dem Versicherer Lloyds in London beauftragtes Bergungsschiff gefunden. Mit Hilfe eines Ortungsgerätes habe die Expedition nachweisen können, dass es sich um das gesuchte Schiff handelt, hieß es.

Am 17. Jänner war die "Polar Mist" samt ihrer wertvollen Fracht vor der Küste der patagonischen Provinz Santa Cruz in Seenot geraten. Die Besatzung gab das Schiff auf und wurde von der argentinischen Wasserschutzpolizei gerettet. Anschließend wurde das "Geisterschiff" angeblich von einem chilenischen Schlepper auf den Haken genommen. Beim Abschleppen sei es dann plötzlich gesunken. Es gibt Gerüchte, dass die kostbare Fracht zuvor vom Schiff geholt worden sei. Der Untergang sei absichtlich ausgelöst worden, um den Diebstahl zu vertuschen.

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