Nazi-Uniform: Keine Folgen für Bürgermeister

Rumänien

Nazi-Uniform: Keine Folgen für Bürgermeister

In Rumänien hat die Entscheidung der Staatsanwaltschaft, einen der öffentlichen Zurschaustellung des Hakenkreuzes beschuldigten Bürgermeister nicht vor Gericht zu stellen, für Kritik gesorgt. Damit werde das Andenken der Holocaust-Opfer beleidigt, die von Menschen umgebracht wurden, die einst genau die gleichen Uniformen getragen hätten, erklärte das Zentrum zur Bekämpfung von Antisemitismus am Mittwoch.

Wehrmachtsuniform bei Modenschau
Radu Mazare, der Bürgermeister der am Schwarzen Meer gelegenen Stadt Constanta, schritt im Juli 2009 in einer mit Hakenkreuz versehenen Wehrmachtsuniform über den Laufsteg einer Modenschau (siehe Bild). Mazare äußerte später sein Bedauern über den Vorfall und erklärte, er sei kein Faschist oder Antisemit. Die Staatsanwaltschaft hatte die Ermittlungen gegen ihm am Dienstag eingestellt.

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