Neun Tote bei Brand in belgischem Heim

Melle bei Gent

 

Neun Tote bei Brand in belgischem Heim

Ein Brand in einem belgischen Seniorenheim hat am Donnerstagabend neun Menschen das Leben gekostet. Rund 30 weitere wurden mit teils schweren Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht, einer von ihnen schwebte am Freitag noch in Lebensgefahr. Brandursache sei vermutlich ein überhitztes Elektrogerät gewesen, erklärte ein Stadtrat der Gemeinde Melle, Frederik De Buck.

An den Flammen entzündete sich offenbar eine Matratze, was zu starker Rauchentwicklung führte. Alle neun Toten erlagen einer Rauchvergiftung. Wegen der hochsommerlichen Temperaturen standen in dem Altenheim zahlreiche Türen offen, so dass sich der dicke Qualm rasch ausbreitete.

Die meisten Bewohner in dem Gebäudeteil, in dem das Feuer ausbrach, schliefen bereits. Ihre Evakuierung wurde zusätzlich dadurch erschwert, dass viele der Altenheimbewohner nicht mehr richtig laufen können. Zahlreiche Bewohner packten mit an, um die Senioren in Sicherheit zu bringen. Die Unverletzten unter ihnen wurden zunächst in eine Turnhalle gebracht. Sie wurden laut Medienberichten mittlerweile in ein anderes Seniorenheim verlegt. Die 10.000-Einwohner-Stadt-Melle liegt in der Nähe von Gent, rund 50 Kilometer westlich von Brüssel.

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