New Yorks Bürgermeister tötete Murmeltier

Charlotte grüßt nicht mehr täglich

New Yorks Bürgermeister tötete Murmeltier

Jetzt grüßt es nicht mehr täglich, das Murmeltier aus dem gleichnamigen Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" aus dem Jahr 1993. Charlotte, der elfte Nachfolger des Filmtiers ist tot. Verantwortlich dafür: New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio. Er soll für den Tod von Charles G. Hogg - genannt Charlotte - verantwortlich sein. De Blasio hatte das Tier im Februar fallen lassen. Eine Woche später war es tot - was mehr als ein halbes Jahr verheimlicht wurde.

Jeder kennt diesen Film:
Der Groundhog Day, spätestens seit dem Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" mit Bill Murray in der Hauptrolle auch in Europa bekannt, ist eine amerikanische Tradition. An Lichtmess (2. Februar) wird ein Murmeltier hervorgeholt, und wenn es seinen eigenen Schatten sieht, also die Sonne scheint, sei noch sechs Wochen Winter. De Blasio rutschte das Tier jedoch aus seinen dicken Handschuhen. Es stürzte aus beachtlicher Höhe, der Bürgermeister ist fast zwei Meter groß, auf den Boden. Eine Woche später war "Charlotte" tot.

Charlottes Tod wurde verschwiegen:
Das Tier sei an inneren Verletzungen gestorben, die nur vom Sturz herrühren könnten, schreibt die De Blasio nicht gewogene "New York Post". Viel schlimmer aus Sicht des Blattes: Der Zoo, dessen Budget zum Großteil die Stadt bezahlt, habe den Tod des Murmeltiers mehr als ein halbes Jahr verheimlicht und eine andere Todesursache angegeben. Die "New York Times" meldet jedoch, Charlotte sei nach dem Sturz untersucht worden und ganz munter gewesen. Offenbar sei das Tier später ein zweites Mal gestürzt. Der Zoo will die jährliche Zeremonie jetzt ändern, "um das Tier und den Bürgermeister zu schützen".

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