Nichte erstickte sexuell aufdringlichen Onkel

Prozess

Nichte erstickte sexuell aufdringlichen Onkel

Das Landgericht sprach sie am Montag wegen Totschlags schuldig.

Im Oktober vergangenen Jahres hatte sie ihren Onkel in seiner Wohnung in Kempen zu Boden geworfen, ihm gegen den Hals getreten, gewürgt und mit einem Kissen erstickt. Die Angeklagte hatte die Tat beim Prozessauftakt gestanden: "Ich wollte, dass er ein bisschen leidet."

Zuvor hatte der Onkel versucht, sie gegen ihren Willen zu sexuellen Handlungen zu zwingen. Als Motiv für die Tat sah die Richterin auch Wut und Rache. Strafverschärfend sei, dass die 18-Jährige nach der Tat die EC-Karte des Onkels stahl und sein Konto plünderte.

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