Öl verschmutzt 60 km Küste in Australien

Schweröl ausgelaufen

© APA

Öl verschmutzt 60 km Küste in Australien

An der sogenannten Sonnenscheinküste Australiens hat sich auf einer Länge von 60 Kilometern ein Ölteppich ausgebreitet. Mehrere Tonnen Öl aus dem leckgeschlagenen Frachter "Pacific Adventurer" wurden am Freitag an einigen der beliebtesten Strände des Landes angespült. Die Behörden des Staates Queensland erklärten die Region zum Katastrophengebiet und kündigten Schadenersatzforderungen an die Reederei in Höhe von mehreren Millionen Dollar an.

Am schwersten betroffen waren die Nationalparks auf den Inseln Moreton und Bribie nördlich von Brisbane. Mitarbeiter der Umweltschutzbehörde fanden nach eigenen Angaben bisher 13 Vögel mit ölverschmiertem Gefieder. Räumfahrzeuge rückten an, um den schwarz verseuchten Sand abzutragen. Die Behörden befürchteten, dass sich die Lage in den kommenden Tagen weiter verschlechtern wird. Das südlich von der Sonnenscheinküste gelegene weltberühmte Great Barrier Reef war nicht bedroht.

Der "Pacific Adventurer" hatte am Mittwoch auf dem Weg nach Indonesien in einem Zyklon 31 Container mit Dünger verloren. Einige Container beschädigten die Treibstofftanks des Schiffes, aus denen nach Angaben der britischen Reederei Swire mehr als 42,5 Tonnen Öl ausliefen. Swire äußerte Bedauern über die Verschmutzung und kündigte an, sich an den Reinigungskosten zu beteiligen.

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