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Österreich schickt nur einen Koordinator

Erdbeben-Hilfe

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Österreich schickt nur einen Koordinator

Die österreichischen Behörden sind mit Hilfsangeboten für Haiti derzeit noch äußerst zurückhaltend. Während andere EU-Staaten bereits am Tag nach der Katastrophe ganze Rettungsmannschaften und Krisenstäbe ausschickten, ist Österreich derzeit durch einen einzigen (!) Koordinierungsexperten in Port-au-Prince vertreten.

Große Pläne gibt es auch nicht für die nähere Zukunft: Laut Doris Ita, der zuständigen Koordinatorin im Innenministerium, schickt das offizielle Österreich noch folgende Güter: 200 Familienzelte, zwei Hilfspakete mit Medikamenten für insgesamt 20.000 Menschen sowie eine Geldsumme von „bis zu 500.000 Euro aus Auslandskatastrophenfonds.

Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz, die Caritas oder die Kindernothilfe rufen zu Spenden auf. Der ORF hat seine Hilfsaktion „Nachbar in Not“ aktiviert. Ärzte ohne Grenzen Österreich schickt eine OP-Schwester aus Wien nach Port-au-Prince. Viele Hilfsorganisationen sind aufgrund der dramatischen Zustände auf Haiti bereits vertreten und arbeiten deshalb mit lokalen Kräften zusammen. So unterstützen sie die Bevölkerung gleichzeitig dabei, Arbeit zu finden.

So können Sie spenden
Unter dem Hinweis auf die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden hat VP-Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka an die Österreicher appelliert, für die Opfer der Erdbebenkatastrophe zu spenden: „Die Menschen in Haiti haben rasche Hilfe dringend notwendig.“

CARE: P.S.K. 1.236.000, BLZ 60.000, KW „Haiti“
Caritas: P.S.K. 7.700 004, BLZ 60.000, Erdbeben Haiti
Rotes Kreuz: P.S.K.: 2.345.000, BLZ 60.000, KW: Erdbeben Haiti

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