Papst trifft seine Angreiferin

Sie bedauert Attacke

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Papst trifft seine Angreiferin

Papst Benedikt XVI. hat nach der allwöchentlichen Generalaudienz am Mittwoch im Vatikan seine Angreiferin vom Heiligen Abend im Vatikan empfangen. Nach Angaben des Vatikan-Sprechers, Pater Federico Lombardi, habe die Angreiferin, Susanna M., ihr Bedauern für den Vorfall ausgedrückt. Der Papst habe ihr verziehen und sich über ihren Gesundheitszustand erkundigt.

Susanna M., die nach dem Angriff auf den Papst bei der Christmette in eine Klinik in Subiaco östlich von Rom eingeliefert wurde, wurde mit ihrer Familie in einem kleinen Saal unweit der Audienzhalle Paolo VI. nach der Generalaudienz empfangen. Die Untersuchung, die der Vatikan über die Tat der in der Schweiz lebenden Italienerin in die Wege geleitet habe, werde "bis zu ihrer Erledigung ihren Lauf nehmen", sagte Lombardi.

Papst zu Fall gebracht
Der Sekretär des Papstes, Georg Gänswein, hatte am Silvestertag bereits die Frau in der Klinik in Subiaco besucht, um ihr "das Interesse des Heiligen Vaters an ihrem Befinden zu bekunden". Die Verwirrte hatte zu Beginn der Weihnachtsmesse im Petersdom die Absperrung überwunden, sich auf den Papst gestürzt und ihn zu Fall gebracht.

Medien hatten zuvor spekuliert, dass die Attentäterin freikommen könnte, weil sie unter seelischen Problemen leide und keinerlei Waffe bei sich gehabt habe. Sollte sie vor dem Vatikan-Richter erscheinen müssen und auch verurteilt werden, könnte sie ihre Strafe in Italien oder der Schweiz absitzen.

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