19. Dezember 2007 11:14
© AFP PHOTO/John Stillwell/WPA POOL
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© AP Photo/Alastair Grant, Pool
Es hätte ein Staatsbesuch werden sollen, wie jeder andere. Am Dienstag
empfing die Queen Elizabeth II den König von Tonga im Buckingham Palace. Sie
neigte sich leicht zum Gruß: ein Bild, das die Welt tausende Mal gesehen
hatte. Diesmal machte ein kleines Detail den Empfang zum Skandal: Ein
handtellergroßer blauer Fleck, deutlich sichtbar am Nacken der Königin.
Als
die Monarchin den König von Tonga empfing, fiel der blaue Fleck sofort auf
(Foto: AFP PHOTO/John Stillwell/WPA POOL)
Ursache des blauen Flecks: Sturz oder Schlag
Die britische
Zeitung "Daily Mail" berichtete am Mittwoch von der schmerzhaft
aussehenden Verletzung knapp unter der Haarlinie. Ganz England rätselt über
die Ursache dieser Verfärbung. War es ein Sturz oder wurde die Monarchin gar
geschlagen?
Der Färbung nach zu urteilen, scheint die Verletzung bereits eine Woche alt
zu sein. Während dieser Zeit hatte die Queen ihr Anwesen im Buckingham
Palace nur selten verlassen. Am Dienstag erklärten Sprecher des Palastes,
der blaue Fleck stamme von einem "leichten Stoß", ohne dabei
auf Details einzugehen.
Wie steht es um die Gesundheit der Queen?
Seitdem die
Öffentlichkeit auf diese neue Verletzung aufmerksam wurde, flammen neue
Spekulationen über den Gesundheitszustand der Adeligen. Vor Kurzem ist sie
von einer zermürbenden Tour durch Uganda zurückgekehrt. Nächstes Jahr kommt
wieder ein dichtgedrängtes Programm an Staatbesuchen auf die 81-Jährige zu.
Trotz ihrem hohen Maß an Disziplin und Pflichtbewusstsein sei es kaum zu
verkennen, dass es in letzter Zeit gar nicht gut um die Gesundheit der
Monarchin bestellt ist.
Die
Queen (hier mit Ehemann Philip) hatte bereits öfter Verletzungen. Die
Ursachen wurden nie offiziell verlautbart (Foto: AP Photo/Alastair Grant,
Pool)
Bereits öfter verletzt
Im letzten Jahr war die Queen
bereits gezwungen, eine Reihe von gesellschaftlichen Verpflichtungen
abzusagen, nachdem sie über eine Rückenverletzung klagte. Zudem litt sie an
einem Bluterguss an ihrem Auge, fast sah es aus wie ein Veilchen.
Als später Bilder von ihr mit einem Verband auf dem Arm auftauchten,
begannen die Spekulationen, ob sie nicht intravenöse Medikamente erhalte
oder regelmäßig zur Blutabnahme müsse. Manche behaupteten damals, es sei
bloß ein Kratzer von einer ihrer Katzen...