Räuber sprengten sich selbst in die Luft

Zu viel Dynamit

© EPA

Räuber sprengten sich selbst in die Luft

Zwei "Panzerknacker" haben sich selbst ein filmreifes Ende bereitet: Statt nur einen Bankomaten aufzubrechen, haben sich die beiden Gangster in Belgien mit zu viel Dynamit selbst und ein Bankgebäude in die Luft gesprengt. Die Männer starben am Samstag in den rauchenden Trümmern der Filia der "Record Bank" in Dinant rund 90 Kilometer südöstlich von Brüssel. Sie verschätzten sich bei der Menge des Sprengstoffs, sagte ein Sprecher der Polizei.

Gebäude total beschädigt
Die starke Explosion ließ einen großen Teil des Bankgebäudes einstürzen. Polizisten fanden zunächst einen der Täter mit sehr schweren Kopfverletzungen. Er starb kurz darauf im Krankenhaus. Der 41 Jahre alte Mann trug Ausweispapiere aus dem Kosovo bei sich. Stunden später, nachdem auch Sprengstoffexperten das Gebäude untersucht hatten, wurde ein zweiter Toter entdeckt. Das stark einsturzgefährdete Bankgebäude muss abgerissen werden.

Zu viel Dynamit
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Dinant wollten die Gangster den Bankomaten mit einer Ladung Dynamit öffnen. Am Tatort seien jedoch größere Mengen von Sprengstoff verwendet worden: Diese gingen "weit" über das hinaus, was zum Öffnen des Bankomaten nötig gewesen wäre. Möglicherweise bestehe auch ein Zusammenhang zu einem Einbruchsversuch in die selbe Bankfiliale vor zwei Wochen. Zudem sei vor einer Woche auch in das nur wenige Schritte entfernte Postgebäude eingebrochen worden.

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