Ratten im Kampf gegen den Hunger in Indien

Nahrungsmittelkrise

Ratten im Kampf gegen den Hunger in Indien

Im Kampf gegen den Hunger und die weltweit steigenden Preise für Lebensmittel hat ein indischer Politiker nun einen ganz besonderen Vorschlag gemacht: Die Menschen sollten einfach Ratten essen. Das hätte sogar eine doppelte Wirkung, sagte der Sozial-Staatssekretär. Einerseits werde der Hunger gestillt und andererseits würden weniger Nager die Getreidevorräte der Welt angreifen.

"Das würde auf jeden Fall helfen, die Nahrungsmittelkrise zu überwinden", zeigte sich der Staatssekretär überzeugt. "Wir sind sicher, das würde Wunder bewirken." Sein Vorschlag richte sich nicht nur an die eigenen Landsleute, sondern auch an die reichen Länder, betonte Prakash. Er selbst sei schon in Kontakt mit internationalen Fünf-Sterne-Hotels außerhalb von Indien, auf dass sie die Nager auf ihre Speisekarte setzen.

Allerdings stoße er dabei auf Vorbehalte, gestand der Politiker ein. "Die Frage ist schon, wie die Menschen auf Rattenfleisch reagieren würden." Aber immerhin werde dieses von armen Menschen in Bihar schon immer gegessen. "Wenn sie das essen können, warum nicht auch der Rest der Welt?"

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