Razzia gegen rechtsextreme Jugendorganisationen

Deutschland

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Razzia gegen rechtsextreme Jugendorganisationen

Die deutsche Polizei hat am Donnerstag in mehreren Bundesländern mehr als 80 Wohnungen und Büroräume der rechtsextremen Jugendorganisation "Heimattreue Deutsche Jugend" (HDJ) durchsucht.

Es bestünden "tatsächliche Anhaltspunkte, dass sich die HDJ gegen die verfassungsmäßige Ordnung richtet". Die HDJ hatte im August mit einem Zeltlager in Mecklenburg-Vorpommern Schlagzeilen gemacht, in dem Kindern Nazi-Gedankengut nahegebracht wurde.

Neonazistisch ausgerichtet
Der Verein ist laut deutschem Innenministerium ein neonazistisch ausgerichteter Jugendverband: "Zunächst unpolitisch erscheinende Freizeitaktivitäten - wie Zeltlager - dienen dazu, Kinder und Jugendliche bereits in jungen Jahren an nationalsozialistisches Gedankengut heranzuführen, um sie in ihrem späteren Leben zu rechtsextremistisch Verblendeten zu machen."

Staatssekretär August Hanning erklärte laut Mitteilung: "Die heutigen Durchsuchungen sollen uns Klarheit darüber verschaffen, ob sich die HDJ in aggressiv- kämpferischer Weise gegen die verfassungsmäßige Ordnung richtet oder ihre Tätigkeit den Strafgesetzen zuwiderläuft."

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