Sadistischer Raubüberfall in Zürich

"Wie ein Reh gejagt"

© EPA

Sadistischer Raubüberfall in Zürich

Ein Gericht in der Schweizer Stadt Zürich hat am Montag einen brutalen Räuber zu elf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Der heute 23-Jährige hatte vor zwei Jahren in Zürich einen Passanten mit dem Auto absichtlich überrollt und dann ausgeraubt. Am 10. August 2007 wollte der Angeklagte zusammen mit einem Komplizen um 2.30 Uhr einen Passanten ausrauben. Der Komplize schlug dem Opfer zunächst mit einem Bajonett ins Gesicht. Der Angeklagte nahm dann mit dem Auto die Verfolgung auf.

Grausame Jagd
Laut Staatsanwältin hatte er den Flüchtenden "wie ein Reh gejagt". Er sei ihm dann mit etwa Tempo 30 in die Kniekehlen gefahren und habe ihn überrollt. Dann prügelten die beiden Räuber auf den am Boden liegenden Verletzten ein und nahmen ihm den Rucksack mit Geld und Ausweisen sowie ein Mobiltelefon ab.

Das Gericht stufte die Raubtat als "boshaft, grausam und sadistisch" ein. Wie die Staatsanwaltschaft sahen auch die Richter eine Freiheitsstrafe von elf Jahren als gerechtfertigt an. Der Verteidiger hatte sich für eine vierjährige Strafe eingesetzt.

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