Sarkozy rastet im TV-Studio aus Sarkozy rastet im TV-Studio aus

Gruß verweigert

 

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Sarkozy rastet im TV-Studio aus

Zwischen dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy (UMP) und einem Tontechniker des öffentlich-rechtlichen Fernsehens "France 3" ist es am Montagabend am Rande eines TV-Interviews zu einem Wortwechsel gekommen. Anlass für den Zwischenfall: Der Techniker erwiderte bei der Installierung der Mikrofone für Sarkozy einen Gruß nicht. Das sei "unglaublich und schlimm", meinte der Präsident und fügte hinzu, dass sich "das ändern" werde..

"Recht auf einen Gruß"
"Wenn man eingeladen ist, hat man zumindest Anrecht auf einen Gruß", empörte sich Sarkozy nach dem Abgang des Tontechnikers. "Ansonsten sind wir hier nicht im öffentlichen Dienst, sondern bei Demonstranten. Aber das wird sich ändern, das wird sich ändern." Laut "Rue89" herrschte bei dem Interview eine "eisige Atmosphäre", zumal sich die Journalisten dem Vorhaben Sarkozys widersetzen, die Werbung im öffentlichen Rundfunk abzuschaffen. Auch soll der Geschäftsführer von "France Televisions" künftig direkt vom Staatsoberhaupt ernannt werden. Nach Angaben der Tageszeitung "Liberation" kam es schon bei der Ankunft Sarkozys vor den Fernsehstudios zu Protesten.

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Es ist nicht das erste Mal, dass Sarkozy verärgert auf die Verweigerung eines Grußes reagiere. Als sich bei der Eröffnung des Agrarsalons im vergangenen Februar ein Besucher weigerte, dem Präsidenten die Hand zu geben, rief er diesem zu: "Dann hau doch ab, Blödmann!". Das Video von dem Zwischenfall kam ebenfalls ins Internet. Einen protestierenden Fischer in Westfrankreich hatte Sarkozy aufgefordert, sich ihm anzunähern, wenn er den "Mut dazu" habe.

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