Schadenersatz wegen zu  lauter Kirchenglocken

Pfarrer muss zahlen

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Schadenersatz wegen zu lauter Kirchenglocken

Wegen zu lauter Kirchenglocken hat ein Gericht einer Italienerin knapp 60.000 Euro Schadenersatz zugesprochen. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass das markerschütternde Geläute das Leben der pensionierten Lehrerin in den vergangenen 23 Jahren ruiniert hat. Das Haus der Frau befindet sich in dem Ort Lavagna bei Genua unweit des örtlichen Gotteshauses. Das Geld muss nun der zuständige Pfarrer zahlen.

Die Klägerin, die den Prozess 2003 angestrengt hatte, erhält 4.600 Euro wegen seelischer Schäden und 9.300 Euro wegen physischer Schäden. Der Restbetrag von 46.000 Euro bezieht sich auf die Störung des familiären Lebens und der Persönlichkeitsrechte der Frau. Die Glocken dürfen erst dann wieder läuten, wenn ihre Lautstärke auf einen annehmbaren Pegel reduziert worden ist, entschieden die Richter.

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