Schneechaos in China fordert 38 Tote

Verheerend

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Schneechaos in China fordert 38 Tote

Bei den heftigsten Schneefällen seit mehreren Jahrzehnten sind im Norden Chinas mindestens 38 Menschen getötet worden. In der am schwersten betroffenen Provinz Shanxi kamen bei etwa 500 Autounfällen 24 Menschen ums Leben, wie die halbamtliche Nachrichtenagentur CNS am Freitag berichtete. In der Provinz Hebei seien sechs Menschen getötet worden, darunter drei Kinder, die den Einsturz ihres Schuldachs nicht überlebten. Die weiteren Todesfälle ereigneten sich demnach in den Provinzen Shaanxi, Shandong und in der autonomen Region Ningxia.

Schwerste Schneefälle seit 60 Jahren
Einige Provinzen registrierten die schwersten Schneefälle seit rund 60 Jahren, wie CNS weiter berichtete. Rund eine Million Menschen sind von ihnen betroffen. Vielerorts liegt der Verkehr auf den Straßen, in der Luft und auf dem Wasser lahm. Hunderte Flüge in den Norden des Landes wurden gestrichen. Mehrere Flughäfen mussten entweder teilweise oder komplett schließen. Allein in der Provinz Shanxi saßen 30.000 Autofahrer für Stunden in ihren Autos fest. Wegen Zugverspätungen mussten Berichten zufolge rund 20.000 Reisende die Nacht auf einem Bahnhof in Peking verbringen.

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