Schwere Überschwemmungen in Zentralamerika

Dauerregen

© Reuters

Schwere Überschwemmungen in Zentralamerika

Nach tagelangem Dauerregen sind in Teilen Mittelamerikas und im Süden Mexikos weite Gebiete überschwemmt. In Costa Rica kamen insgesamt 19 Menschen ums Leben. Dort rief die Regierung landesweit den Notstand aus. In Nicaragua starben nach offiziellen Angaben vom Donnerstag neun Menschen, sechs weitere wurden als vermisst gemeldet. Auch in Panama, so wie auf den Inseln der Karibik haben die Regenfälle zu Überschwemmungen geführt.

30.000 Menschen in Sicherheit gebracht
In Kuba waren bis Mitte der Woche 30.000 Menschen aus betroffenen Gebieten in Sicherheit gebracht worden. In Costa Rica wurden nach Angaben des Präsidenten des nationalen Notstandskomitees, Daniel Gallardo, vom Mittwoch Schäden in Millionenhöhe verursacht. Vor allem die Verkehrsinfrastruktur habe großen Schaden davongetragen. Im Norden und Süden des Landes seien zahlreiche Straßen und Brücken zerstört worden.

Auch in Kuba und auf den anderen Inseln der Karibik richtete der Regen vor allem Schäden in der Landwirtschaft an. Zuckerrohrfelder und andere landwirtschaftliche Kulturen wurden überschwemmt und die Ernte vernichtet. Über 8.000 Wohnungen und Häuser wurden beschädigt. In Mexiko regnete es vor allem in den Südstaaten von Chiapas bis Guerrero. In Chiapas wurden rund 15 Gemeinden von der Außenwelt abgeschnitten.

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