Scooter entging knapp dem Bomben-Terror

ETA-Anschlag

© AP Photo / Getty Images

Scooter entging knapp dem Bomben-Terror

„Ich war nur etwa eine Stunde vor der Explosion auf der Polizeiwache in Palmanova“, so H. P. Baxxter alias „Scooter“ zur Bild. Grund war ein Einbruch in der Finca des Deutschen (44) am Vorabend: „Weil ich keinen Übersetzer dabei hatte und man mich kaum verstand, schickte man mich wieder weg. Ansonsten wäre ich jetzt vielleicht tot“, so der Techno-Produzent.

1.600 Fahnder vor Ort
Vier Tage nach der Explosion einer Autobombe, die zwei Polizisten tötete, ging die Jagd nach den Tätern auch am Wochenende weiter. Spaniens Innenministerium beorderte 1.600 Einsatzkräfte aus Guardia Civil und Polizei auf die Urlauberinsel. Neben Straßensperren und Flughafen-Kontrollen überwachen die Fahnder auch die Häfen: Jede auslaufende Fähre wird etwa eine Stunde lang gefilzt, Passagierlisten genauestens überprüft. Selbst Fischerboote werden kontrolliert.

Keine Spur von Tätern
Doch laut El País glauben die Ermittler mittlerweile, dass die Attentäter – sie werden in den Reihen der baskischen Terror-Organisation ETA vermutet – bereits über alle Berge sind: „Aus der Einstellung der Zeitzünder geht hervor, dass den Tätern etwa sechs Stunden Zeit zur Flucht blieb“, so ein Fahnder.

Die Einwohner von Mallorca machen ihrer Wut und Trauer indes mit Demos Luft. Auch gestern gingen wieder zahlreiche Menschen gegen den ETA-Terror auf die Straßen.

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