Serienmörder Fourniret gibt zu, besessen zu sein

Keine Reue

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Serienmörder Fourniret gibt zu, besessen zu sein

Der mutmaßliche Serienmörder Michel Fourniret hat sich als weiterhin "extrem gefährlich" bezeichnet. Der 65-Jährige, der sich wegen Mordes an sieben Mädchen und jungen Frauen verantworten muss, antwortete damit am Dienstagabend erstmals seit Prozessbeginn auf Fragen zu seiner Persönlichkeit. Vor dem Gericht in der nordfranzösischen Stadt Charleville-Mézières sprach er von seiner Besessenheit, auf die "Jagd nach Jungfrauen" zu gehen. Seiner Einschätzung zufolge sei er weiter ein "extrem gefährliches Individuum".

Keine Reue
Der Franzose hat nach eigenen Angaben zwischen 1987 und 2001 in Frankreich und Belgien sieben Mädchen und Frauen entführt, vergewaltigt und ermordet. Seine gleichfalls vor Gericht stehende Frau Monique soll ihm dabei geholfen haben. Angehörige der Opfer warten bisher vergeblich darauf, dass der Angeklagte Reue für seine Taten zeigt.

Fourniret hatte seit Beginn des Prozesses vor sieben Wochen jede Aussage verweigert. Erst auf Drängen seiner 36 Jahre alten Tochter Anne versprach er vergangenen Woche, er werde sein Schweigen brechen. Am Donnerstag und Freitag soll er nun konkret zu den Morden vernommen werden.

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