Sex-Skandal um Berlusconi weitet sich aus

Teenie-Prostituierte

Sex-Skandal um Berlusconi weitet sich aus

Der neue Sexskandal, mit dem der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi (74) seit Tagen konfrontiert ist, zieht weitere Kreise. Aus den Dossiers der Mailänder Staatsanwälte, die gegen Berlusconi wegen Amtsmissbrauchs und Beihilfe zur Prostitution ermitteln, geht laut italienischen Medien hervor, dass eine zweite minderjährige Prostituierte, die Brasilianerin Iris B., an Partys in der Mailänder Villa des Premiers teilgenommen hat. Die heute 19-Jährige habe schon vor zwei Jahren in Berlusconis Luxusresidenz übernachtet, berichtet die römische Tageszeitung "La Repubblica".

Video: Sexy Gespielin für Berlusconi



Auch im Zusammenhang mit Drogenermittlungen gerät Berlusconi unter Druck. Eines der Showgirls, das in der Villa des Regierungschefs ein-und ausging, sei mit einem Drogendealer liiert gewesen, bei dem im vergangenen August zwölf Kilogramm Kokain beschlagnahmt wurden, berichtete "La Repubblica". Das Kokain wurde im Keller der Wohnung des Showgirls in Mailand konfisziert, deren Miete angeblich Berlusconi bezahlte. Der Medienmogul soll in seinen Wohnungen in Mailand mehrere Models und Prostituierte untergebracht haben, die für ihre Dienstleistungen Geld und Schmuck als Bezahlung erhielten, vermuten die Ermittler.

Ermittlungen zu "Rubygate"
Die Mailänder Staatsanwälte ermitteln weiter im Fall des Teenager-Callgirls Ruby, das im Mittelpunkt des Skandals um Amtsmissbrauch und Prostitution steht. Fünf Millionen Euro soll die junge Marokkanerin für ihr Schweigen über die in der Villa des Premiers verbrachten Nächte verlangt haben, geht aus den Dossiers der Staatsanwälte nach Angaben italienischer Medien hervor. Die Ermittler beschlagnahmten in der Wohnung der Frau in Genua ein Notizbuch, in dem Ruby notiert hatte, sie erwarte in zwei Monaten eine Geldüberweisung von 4,5 Millionen Euro. Aus abgehörten Telefongesprächen war hervorgegangen, dass Ruby von Berlusconi fünf Millionen Euro für ihr Schweigen verlangt hatte.

Buchhalter soll Mädchen bezahlt haben
Die Staatsanwälte übergaben der Abgeordnetenkammer am Mittwoch ein weiteres Dossier mit belastendem Material gegen den Medienmogul. Das 227-seitige Konvolut ergänzt ein Dokument, das die Staatsanwälte dem Parlament bereits vor zehn Tagen übergeben hatten. Darin baten sie die Abgeordnetenkammer um die Genehmigung, das Büro von Berlusconis Buchhalter Giuseppe Spinelli zu durchsuchen. Spinelli wird beschuldigt, im Auftrag Berlusconis Dutzende von Mädchen für ihre Nächte bei dem Premier bezahlt zu haben.

Der Premier lässt sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. "Mir ist in meinem Leben viel Kompliziertes passiert, und es hat sich immer alles bestens gelöst", versicherte er.
 

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