Shell: Ölteppich erreicht Küste nicht

Nordsee

Shell: Ölteppich erreicht Küste nicht

Der Ölkonzern Shell geht weiterhin davon aus, dass der Ölfilm in der Nordsee die Küste nicht erreichen wird. Es gebe derzeit keinen Grund dafür, Chemikalien zur Auflösung des Teppichs einzusetzen, teilte der niederländisch-britische Ölriese in London mit. An der beschädigten Shell-Plattform an der schottischen Küste sind seit vergangener Woche mehr als 200 Tonnen Öl in die Nordsee geflossen. Der Film bedecke derzeit eine Fläche von etwa 26 Quadratkilometern, berichtete der Konzern.

Shell hatte seit Bekanntwerden des Unfalls betont, das ausgelaufene Öl werde sich von selber im Meer verteilen. Umweltschutzorganisationen argumentierten, dass jede Menge von Öl auch außerhalb der Küste für Tiere und Pflanzen gefährlich sei. Obwohl es sich nicht um einen riesigen Unfall handle, werde trotzdem Schaden angerichtet, sagte Simon Boxall von der Universität Southampton.

Am Mittwoch arbeitete Shell weiterhin daran, das Leck an der Plattform "Gannet Alpha" rund 180 Kilometer vor der schottischen Küste bei Aberdeen zu schließen. Die Menge an Öl, die aus dem Loch fließe, gehe weiter zurück und liege mittlerweile bei weniger als einem Barrel am Tag, sagte Glen Cayley, der Technische Direktor für die Erschließung und Produktion von Shell in Europa. Das größte Leck sei bereits am vergangenen Donnerstag geschlossen worden, doch das Öl suche sich nun über ein kleineres Loch einen Weg. Mittlerweile seien rund 218 Tonnen Öl in die Nordsee geflossen, sagte Cayley.
 

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