Sieben Tote bei Erdbeben im Südiran

Erdstoß

© dpa

Sieben Tote bei Erdbeben im Südiran

Ein starkes Erdbeben der Stärke 6 hat am Mittwoch den Südiran und die Golfregion erschüttert. In der südiranischen Region Bandar Abbas kamen mindestens sieben Menschen ums Leben, 40 weitere wurden verletzt. Viele Einwohner seien in Panik aus ihren Häusern gerannt und hätten Zuflucht in Parks gesucht. Die Erschütterungen waren bis Dubai zu spüren, wo ein internationales Finanzzentrum mit 700 Firmen evakuiert wurde.

Das Beben am Nachmittag Ortszeit hatee sein Zentrum rund 1.350 Kilometer südlich Teherans in der Region Bandar Abbas und hat 30 Sekunden gedauert. Am härtesten war die Insel Keshm getroffen worden. Das Fernsehen berichtete von Stromausfällen. Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke des Bebens mit 6,1 an.

Zehn Nachbeben seien registriert worden, berichtete das Fernsehen unter Berufung auf das Seismologische Amt. Ein örtlicher Beamter in Bandar-i-Khamir in der Nähe des Epizentrums sagte, mit größeren Schäden sei nicht zu rechnen. Die meisten Häuser in der Gegend seien erst in den vergangenen Jahren errichtet worden und erdbebensicher.

Im Iran kommt es immer wieder zu heftigen Erdbeben. Im Februar 2005 kamen bei einem Beben der Stärke 6,4 im Südiran 612 Menschen ums Leben, mehr als 1.400 wurden verletzt.

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