Stadt in Frankreich verbietet Spucken

Schweinegrippe-Angst

Stadt in Frankreich verbietet Spucken

In Frankreich hat ein Bürgermeister einer Kleinstadt das Spucken wegen der Ansteckungsgefahr durch die Schweinegrippe verboten. Seit Dienstag sei es in der westfranzösischen Gemeinde Coulaines an öffentlichen Orten untersagt zu spucken, ordnete Stadtoberhaupt Christophe Rouillon an. Damit solle die Verbreitung der Grippe-Viren eingedämmt werden. Er forderte gleichzeitig, das Spucken auch bei Fußballspielen im In- und Ausland zu bannen, "um ein gutes Beispiel zu geben". Dazu wandte er sich in Briefen an die französische Fußballliga (FFF) und die Europäische Fußball-Union (UEFA).

"Schlechte Vorbilder"
Bei jedem Spiel in Frankreichs Oberliga gäben die Spieler "ein schlechtes Beispiel ab und spucken vor den Fernsehkameras auf das Feld", schrieb Rouillon in seinem Brief an die FFF. Das müsse ab sofort bei offiziellen Begegnungen verboten werden. "Spucken muss durch eine Gelbe Karte geahndet werden und bei einer Wiederholungstag durch eine Rote Karte."

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